Als mein Körper im Meer versankt, fing mein Herz Feuer. Es öffnet sich für mich der Himmel und
nahm mich mit in die unendliche Dimension meines Herzens

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Wir sind so viel mehr als das,

was wir im Außen sehen und wahrnehmen

Wenn ich aus heutiger Sicht auf mein Leben vor dem Unfall und den anschließenden tieferen Erfahrungen, auf dort und damals schaue, sehe ich mich in einem permanenten inneren Druck und Kampf alles immer zu gut wie möglich zu schaffen, getrieben von einem ängstlichen Grundgefühl, das mein ganzes Leben von früher Kindheit an bestimmte.

Das Gefühl von Einsamkeit, Sorgen und nicht dazu zugehöhren war mein ständiger Begleiter. Mal entkam ich der Einsamkeit für kurze Zeit, um wenig später wieder in das gleiche Loch zu fallen. Selbstwert und Selbstliebe waren für mich Begriffe ohne Inhalt und Substanz und ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie die Triebfeder für ein erfülltes Leben und gelingende Beziehungen sein sollten.

Ich war weit davon entfernt! Obwohl es mich schon früh zu Psychologie und zu alternativen Heilweisen zog, hatte ich keine Ahnung davon, wer ich in Wirklichkeit war! Stattdessen strampelte ich mich im Leben ab und verbrauche immer mehr Energie, als ich glaubte zu Verfügung zu haben.

 

Genau das war damals meine Wirklichkeit, mein Leben, meine Realität!

Als ich im Sommer 2007 an die Atlantikküste fuhr, wusste ich noch nicht, dass das eine Wende in meinem Leben bewirken würde, wie ich es nie hätte vorhersehen können.

Ich stand am Strand, wie ich mit meiner Familie viele Male zuvor am Atlantik gewesen war, ohne mir jemals Gedanken über die Gefährlichkeit des Atlantiks gemacht zu haben. Es war auch noch nie in meiner Nähe etwas passiert.

Als mich plötzlich eine Welle, die ich nicht kommen sah und die mich nur knapp über den Knien erreichte, mit sich zog. Die Unterströmung war so stark, dass kein Schwimmen möglich war, ich wurde einfach aufs Meer gezogen.

Dabei waren ca. 200 Menschen am Strand, doch niemand schaute in meine Richtung oder bemerkte etwas. Ich fing an zu strampeln und versuche wieder auf die Beine zu kommen, dann immer wieder gegen die Strömung zum Ufer zurück zu schwimmen. Schon sehr schnell wurde ich panisch, schluckte Wasser, ging immer wieder unter.

In den ersten Minuten versuche ich mir trotz der Panik und des Adrenalins, das durch meine Adern schoss, innerlich zu sagen-nur ruhig, ganz ruhig, versuchte mich auch auf dem Rücken treiben zu lassen, doch die Wellen waren zu unruhig und ich schluckte wieder Wasser.

Als Kind hatte ich zwei ähnliche Erlebnisse jeweils in einem See gehabt und die aufsteigende Angst, es nicht mehr an den Strand zurückzuschaffen, ließ allmählich größere Panik aufsteigen. In der Ferne sah ich eine Gruppe von Surfern, die auf Ihren Brettern auf dem Meer trieben und auf die nächsten Wellen warteten. Ich schwamm in ihre Richtung, doch meine Kraft ließ allmählich nach und ich schaffte es nicht mehr weiter zu schwimmen.

Zudem kühlte mein Körper aus, der Atlantik ist auch im Sommer nicht besonders warm, Zittern und Zähneklappern setzte ein, eine unglaubliche Angst stieg in mir auf,  die mir aber gar nichts nützte.

Ich trieb wieder ab von da wo ich hin wollte, japste, hustete und konnte nicht mehr weiter, ging wieder ein paarmal einfach unter. Das geschluckte Salzwasser brannte wie Feuer in meinen Lungen.

Nach einer Weile von sinnlosen Bewegungen, schwimmen war nicht mehr möglich, ließ
ich los, weil es nichts mehr gab, was ich hätte tun können.

Ich weiß nicht mehr, ob mein Körper schon da ohnmächtig wurde, meine letzten Gedanken waren-warum sieht mich keiner, jetzt ist es eben hier in zu Ende, ich liebe meine Kinder und dass man in so kurzer Zeit ertrinken kann. Er waren keine 10 Minuten vergangen, seit ich auf Meer hinaus gezogen wurde.

Auf einmal, von einer Sekunde zur anderen, war alles weg, die Kälte im Körper, das Husten, das Wehren, das ganze Kämpfen, die Verzweiflung.

Goldes Licht auf dunklem Samt

Nur für wenige Augenblicke sah ich mich wie von oben auf dem Wasser treiben, dann durchtrennte etwas wie ein Riss in einer Leinwand meine bisher gekannte Realität.

Ein unglaublich schönes goldenes, lebendiges Licht, das wie auf dunklem Samt schien umflutete mich. Warme Gedanken an meine Familie, Kinder, an meine Mutter, an meinem Vater, an meine eine Großmutter, durchströmten mich ohne dass ich mich noch an sie gebunden fühlte.

Es gab keinerlei Vorwürfe, Missstimmungen oder Enttäuschungen mehr. Kurz zuvor hatte ich mich noch heftig mit meinem Partner gestritten. Das war jetzt alles weg und warme, liebevolle Emotionen durchzogen mein Herz, das wie ein weiter Raum war.

Ich konnte auch mich selbst wahrnehmen und „sah“ dass viele meiner Handlungen, in denen ich mich im Recht sah, nicht nur von reiner Nächstenliebe motiviert waren. Ich sah all meine „Fehler“ sehr deutlich vor mir. Doch auch hier war kein Groll oder Selbstvorwurf, eher ein leichtes Bedauern.

Dieser unendlich, friedliche Raum, der keine Grenzen hatte machte das möglich, nahm mich auf.

Ich spürte, wie ein starker unendlich schöner Sog mich wie von alleine anzog und ich bestand nur noch aus einem weiten, „brennenden“ Herzen, wie die Urquelle, das Urfeuer allen Seins. Dieses „Lebendige Brennen des Herzens“ ist geblieben und einige Menschen, mit ähnlichen Erfahrungen, mit denen ich später sprach, beschrieben das Brennen des Herzens, in ganz ähnlicher Weise.

Endlich nach Hause kommen, fühlte ich. Nichts Anderes existiert mehr. Jetzt hatte ich keinen Namen, keinen Körper, keine Lebensgeschichte, keine Gedanken, keine Gefühle, nur noch Wahrnehmung von einer wunderbaren, überwältigenden goldenen Liebe.

Mein Leben, das ich bisher kannte hatte einfach aufgehört zu sein. Eine Millisekunde schien dafür ausgereicht zu haben.

Unter den Geburten, hatte ich wie viele Frauen auch schon die Erfahrung gemacht, das etwas im eigenen Körper geschieht, dass man nicht mehr unter Kontrolle hat. Es geschieht und man kann nichts tun. Jetzt war dieser Körper einfach weg.

So als wenn man das Fernsehprogramm gewechselt hätte und der Film, den man gerade noch geschaut hatte, war verschwunden. Es war auch nicht so, wie viele berichten dass ich lange den Körper von oben begleitet hätte. Es war einfach gar kein Körper, wie man ihn auf der Erde kennt, mehr da.

Wenn überhaupt eine Wahrnehmung von Körper da war, könnte ich sagen, dass es sich wie eine transparente Hülle aus einem warmen Wind angefühlt hatte. Es war ein Raum jenseits von Form, nur substanzielle Energie. Es gab auch keine Erinnerung, dass ich eine Form gewesen sein könnte. Mein Erdenleben hatte sich aufgelöst. Was mich
verblüffte war die Wahrnehmung das absolut nichts fehlte, es gab nur Fülle und alles schien aus meinem Herzen heraus zu existieren. Nicht mein physisches oder emotionales Herz, sondern mein Herz, als ein weiter goldener Raum.

Nicht im Traum wäre ich auf die Idee gekommen freiwillig in mein gewohntes Leben zurück kehren zu wollen. Ich wurde aber auch nicht gefragt. Ich schwebte in diesem goldenen Raum, in dem es Zeit und Körper nicht gab. Ich kann schwer sagen wie lange ich in diesem Raum war, für mich waren es zeitlose Ewigkeiten. Wahrscheinlich nur einige  Minuten.

Zurück. Auf einmal war ich wieder in meinem Körper und hatte Sand unter mir. Menschen, die ich nicht verstand fanden mich, versuchen mich aufzuheben. Doch es ging noch nicht. Glieder wie Pudding, vollmommen kraftlos. Ich spuckte Wasser, hustete und konnte mich nur langsam wieder bewegen., fand noch keine Worte.

Wie durch ein Wunder hatte ich  außer zwei, drei leichten Abschürfungen an Knien und Ellenbogen nichts. Mein Körper zitterte, mein Kiefer klapperte und ich bekam kaum Luft. Ich nahm alles wie im Traum wahr. Das Gehirn setzte noch aus. Ich fühlte mich wie ein Tier oder kleines Kind, ganz offen, dass alles erlebte und doch nicht verstehen konnte, was passierte.

Das, was auch noch nach Jahren ganz präsent ist, ist dieses besondere Gold, das man weder als Licht noch als Energie bezeichnen könnte, es ist für mich die Ursubstanz aus der alles besteht. 

Auch heute noch überrascht es mich manchmal wie ein unerwarteter Besucher, ich kann es nicht herstellen oder kontrollieren auch wenn ich das manchmal möchte, bin nur unendlich dankbar und glücklich wenn es wieder einmal an meine Türe klopft.

Was dauerhaft gebleiben ist, ist dieses unbeschreiblich schöne „Brennen des Herzens“, das sich immer mehr, wie ein Feld um mich herum ausbreitet und mich mit den tiefern Dimensionen, wie mit einer energetischen Nabelschnur verbindet.

In den Jahren danach öffnete sich mir, wie bei einem Adventskalender, ein spirituelles Lebens-Geheimnis nach dem anderen.

Ich wusste schon sehr früh im Leben, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als dass was meine Sinneseindrücke mir vermitteln wollen. In der Fachliteratur wird mein Erlebnis als Nahtoderfahrung, Erwachen oder je nach medizinisch-psychologischer Fachrichtung als Dopaminflutung des Gehirns bei Extremsituation gedeutet. Mir ist es ehrlich gesagt egal. Seitdem hat sich viel in meinem Leben.

Die Angst vor dem Leben, vor Aufgaben, vor Menschen, vor dem was kommen könnte, die mich mein ganzes Leben lang fest im Griff hatte, ist vollmommen verschwunden. Die Perpektive hat sich um 180 Grad gedreht. Heute denke, fühle und handle ich aus dem Herzen und aus Angst wurde Schöpferkraft.

Die Lebensangst hat sich verabschiedet und ich weine ihr keine Träne nach. Die Liebe, die nichts will und nichts braucht, außer sich zu verströmen begleitet mich Tag für Tag. Es ist meine tiefste Überzeugung, dass wir tiefe Heilung erfahren könnten und so kann auch ich heute das Meer wieder genießen und mich von den Wellen tragen lassen.

“Wir leben unser Leben, in Routinen und Mustern, die uns schon lange nicht mehr erfüllen. Ein Herz kann ein anderes berühren und ein Licht entzünden, dass dich aus den Routinen erwachen lässt!” 

Die meisten Menschen sind weder vollständig in ihrem Körper geerdet und inkarniert, noch spüren sie den Frieden des Himmels in sich. Sobald wir unseren Körper wirklich spüren und in ihm wohnen, sind wir gleichzeitig auch zutiefst mit der Quelle der Schöpfung verbunden. Unser Körper fühlt sich lebendig und leicht an und ist auf der Erde zu Hause.

“Bist du wirklich nur zufällig in diesem Leben, zu dieser Zeit, mit deiner Geschichte. Was glaubst du? Oder könnte es sein, dass es auch für dich einen Plan gibt und ein Geheimnis zu entdecken gibt, dessen Schleier du nur noch nicht gelüftet hast?”

Entdecke das Geheimnis deines Lebens und bring dein Licht auf diese Erde? Entdecke, dass du der Ozean und nicht die Welle bist.

Meine Arbeit heute

Viele Jahre lernte und lehrte ich die Arbeit von Christian Meyer. Als Heilpraktikerin für Heilkunde und Psychotherapie begleitete ich früher Menschen darin, so wie ich es gelernt habe, ihre Kindheitstraumata und Beziehungsängste tiefer zu erforschen, um Ursachen zu entdecken. Wie in der psychotherapeutischen Welt üblich, war der Fokus auf das gerichtet, was uns fehlt, was uns schmerzt und was wir vermeintlich nicht bekommen haben. Wir suchen die Fehler in uns, anderen Menschen und in unserem Leben.

Das ist nicht mehr meine heutige Arbeitsweise. Meine Arbeit hat sich entwickelt und verändert. Heute begleite ich Menschen darin, zu entdecken was an ihnen richtig ist und schon immer richtig war. Ich unterstütze sie darin, ihrer eigene Wahrheit zu entdecken und die Kraft und Liebe zu entwickelt, dem Eigenen zu vertrauen und im Leben umzusetzen.

Als ich vor Jahren Peter Levin und seine Trauma-Arbeit kennen lernen durfte, wurde mir klar, dass es den meisten Menschen, die auf der Suche sind, nicht unbedingt an Bewusstsein mangelt, sondern an der Umsetzung und Verkörperung ihrer inneren Erfahrungen im Leben.

Ich erfuhr am eigenen Leib, dass über das Erlernen von Selbstregulation und Nervensystem-Stabilisierung eine angstfreie geerdete Spiritualität entsteht, die man sich, bevor man am es nicht selbst erlebt hat, nicht vorstellen kann.

Aus all dem und meinen persönlichen Erfahrungen, ist eine eigene Methode entstanden “Open Heart Experiencing®”

Öffne dein Herz wieder für dich und verwandle dein Leben und die Welt.

Aus- und Fortbildungen

– Fortbildung-Sterbe-Trauerbegleitung in der Intensivmedizin

– HAKOMI®-Körperorientierte Psychotherapie

– Entspannungstherapie und Autogenes Training

– Yoga und Meditation (Kanada und Indien)

– existentielle Psychotherapie und spirituelle Begleitung nach Christian Meyer

– Fortbildung bei Sophie und Bert Hellinger in Famlienstellen

– Fortbildung im SE-Traumatherapie

– Fortbildung in Access Concioness

– Entwicklung von Open Heart Experiencing®, ein Bewusstheitsweg- von innen
nach außen, der alte Traumata löst und den Körper mit seinem Energiefeld mit einbezieht